Geschichte
Die Entwicklung
Gerätehaus FF Himmelgeist
Dies ist das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Himmelgeist-Wersten bis zur Vereinigung zwischen Itter und Himmelgeist
FF Himmelgeist-Wersten |
FF Itter-Holthausen |
FF Himmelgeist-Itter
Gerätehaus FF Itter
Hier ist das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Itter vor dem Zusammschluss zu sehen.
Zum 1.4.1908 wurde die Gemeinde Himmelgeist-Wersten geteilt und der Ortsteil Wersten nach Düsseldorf eingemeindet. Durch die Trennung, ging die in dieser Gemeinde bestandene Freiwillige Feuerwehr, welche ihren Sitz in Wersten hatte, für die Ortschaft Himmelgeist verlustig. Aus diesem Grund hatten sich die Einwohner von Himmelgeist in einer einberufenen Versammlung am 15.März 1908 zusammengefunden, und die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Himmelgeist beschlossen. Derselben waren 28 Mitglieder im alter von 20-40 Jahren beigetreten oder hatten sich gemeldet.
Die Stadt Düsseldorf stellte der freiwilligen Feuerwehr:
- 1 fahrbare Druckspritze
- 50 Wassereimer
- 45m Schlauch
- 1 schwere Leiter
- 2 Feuereinreisshaken
für die Anfertigung eines Schlauch- und Gerätewagens stellte der Gemeinderat einen Betrag von 1800 Mark zur Verfügung.
Die Gerätschaften der Wehr waren in einem Schuppen auf dem Hofe eines Gastwirtes und in einem Raum in einem massiv errichteten Spritzenhaus; in diesem Gebäude war ein Raum als Leichenkammer und einer als Arrestzelle abgetrennt. Dieses Spritzenhaus befand sich an der Strasse "Alt Himmelgeist". 1914 konnte der Leichenraum der Freiwilligen. Feuerwehr mit zur Verfügung gestellt werden; damit war die Unterstellmöglichkeit bei dem Gastwirt nicht mehr erforderlich. Das Spritzenhaus war als Feuerwehrgerätehaus bis 1978 in Betrieb.
Zum Üben errichtete die Wehr sich einen hölzernen Steigerturm, der später zu Beginn des 1. Weltkrieges abgetragen wurde und wegen der Kriegszeit nicht mehr aufgebaut wurde.
Die Wehr gliederte sich in:
- 1 Steigerabteilung mit 6 Mann
- 1 Spritzenabteilung mit 16 Mann
- 1 Ordnungsabteilung mit 6 Mann
Alarmiert wurde zu dieser Zeit über Hornsignale und Kirchenglocken.
In einem Schreiben des Landrates vom 9. November 1908 wurde die Freiwillige Feuerwehr Himmelgeist auf Grund ihrer Verfassung, ihrer Ausrüstung sowie ihrer Leistungen anerkannt worden.
Am 1.8.1909 wurde die Gemeinde Himmelgeist im Zuge grössere Eingemeindungen nach Düsseldorf eingemeindet und trat nun unter das Kommando der Berufsfeuerwehr.
Im Zuge des Wiederaufbaues der freiwilligen Feuerwehren in den Jahren nach 1945 wurde die freiwillige Feuerwehr Itter mit der Gruppe Himmelgeist zu einer Löschgruppe vereinigt.
Die Gruppe Himmelgeist erhielt einen Tragkraftspritzenanhänger mit einer TS 8 für Handzug, dieser Löschkarren hatte nur eine Vollgummibereifung. Die Löschgruppe Itter hatte bereits einen Schlauchkarren mit Zubehör erhalten. In den Jahren 1949 und 1950 konnte dann endlich auch die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrmänner erneuert werden.
In den folgenden Jahren wurde die Ausrüstung weiter ergänzt und erneuert.
1963 erhielt die Löschgruppe ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit einer Tragkraftspritze TS 8-8. Das Fahrzeug war ein in eigenen Werkstätten umgebauter Krankenwagen, Fabrikat Ford FK 1000, Baujahr 1957. Jetzt hatte endlich auch die Löschgruppe Himmelgeist ein eigenes Fahrzeug. Leider war das Gerätehaus und vor allem die Toreinfahrt etwas zu klein, sodass in den Boden Spurrillen in Form von U-Eisen eingearbeitet werden mussten, damit das Fahrzeug nicht gegen die Torpfeiler fahren konnte und auch in der Höhe hineinpasste.
In den folgenden Jahren traten kaum Veränderungen ein, die Löschgruppe wurde bei Einsätzen in ihrem Bereich über Sirene neben dem zuständigen Zug der Berufsfeuerwehr alarmiert; außerdem bei Grosseinsätzen der Berufsfeuerwehr zur Verstärkung des Feuerschutzes im Stadtgebiet eingesetzt. In diesen Fällen besetzten sie dann eine Feuerwache.
Das Gerätehaus in Himmelgeist stand einem Straßenneubau im Wege. Bevor es abgerissen werden konnte, wurde als eine Übergangslösung eine Garage aus Betonfertigteilen errichtet. 1985 erhielt die Löschgruppe Himmelgeist das heutige Gerätehaus mit den notwendigen Nebenräumen. Weiterhin erhielt die Löschgruppe ein LF 16. 2002 erhielt die Löschgruppe Himmelgeist / Itter ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16 /12, welches vorher im Alarmdienst der Wache 1 und 3 war.
In den Jahren nach der Jahrtausendwende wurden umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt. So wurde z.B. im Jahre 2004 die bisher vorhandene Fahrzeughalle um 2 Stellplätze erweitert, welche zugleich über neuste Technik wie z.B. Abgasabsauganlagen verfügen. Um das Gesamtbild zu wahren wurde die Alte Halle von außen neu verkleidet, Abgasabsauganlage und ein neues Rolltor eingebaut.
Bereits vorhanden war der neue Rüstwagen 1 welcher von der Feuer- und Rettungswache 6 kam.
Ein neuer Bereich zog ebenfalls in die Löschgruppe ein: Die Jugendfeuerwehr.
Mit rund 16 Gründungsmitglieder zwischen 12-17 Jahren gründeten Reiner Sanders und Peter Schäfer die Jugendfeuerwehr Himmelgeist / Itter. In den folgenden Jahren sollten auch Mädchen das Hobby der Jugendfeuerwehr für sich entdecken. Seit jeher nutzt die Jugendfeuerwehr die Räumlichkeit und Technik der Freiwilligen Feuerwehr.
Was folgte war eine Erweiterung der Aufenthaltsräume der Wache sowie die Beschaffung von einem neuen Container für Geräte aller Art. Im Zuge der Neubeschaffung von Löschgruppenfahrzeugen für den Ersatz der alten LF 16-TS der FFs kam 2006 das Löschgruppenfahrzeug 20/6. Es folgte außerdem der Tausch der MTFs, so erhielt die Löschgruppe Himmelgeist / Itter das MTF der Löschgruppe Logistik..
Nur 2 Jahre später feierte dann die Löschgruppe Himmelgeist / Itter ihr 100 jähriges Bestehen, zu diesem Zeitpunkt besaß die Löschgruppe einen umfangreichen Fahrzeugpark:
- LF 16/12
- LF 20/6
- RW 1
- MTF
- RTB (Rettungsboot)
Unsere Löschgruppe
Neben den Aktiven und Jugendfeuerwehr, ist auch unsere Ehrenabteilung(l.) zu sehen
Die Gruppe zählt nun 22 Löschgruppenmitglieder, davon eine Frau, im aktiven Dienst.
Im Jahre 2009 erhielt die Löschgruppe wegen Platzmangel ein großes Fahrzeugzelt welches jetzt als Unterstand für das MTF sowie für den Mehrzweckanhänger der Jugendfeuerwehr dient. Im Laufe des Jahres erhielt die FF außerdem das Rettungsboot der Taucher von FRW 1.
Wir möchten an dieser Stelle der Seite Truckenmüller und natürlich der Person Jürgen Truckmüller für die Bereitstellung der Geschichte und der Bilder danken, welche Wir auf unserer Seite verwendet haben.






