Der Standort
Unser Name ist Programm, im Süden von Düsseldorf liegt unsere doch recht gemütliche Wache. Die Stadtteile im Namen (Himmelgeist und Itter) sind nicht nur unsere Einsatzgebiete sondern für einen Teil unserer Löschgruppe auch der Wohnort.
Wir möchten Ihnen hier ein wenig über Himmelgeist und Itter erzählen und hoffen Ihnen einen guten Überblick zu geben.
Himmelgeist
Düsseldorf-Himmelgeist ist ein räumlich großer, doch einwohnerzahlenmäßig kleiner Stadtteil südlich der Innenstadt am Rhein gelegen. Der Stadtteil ist geprägt von kleinen Straßen und großen Höfen. Seine hauptsächlich landwirtschaftliche Nutzung vermittelt den Flair eines kleinen, idyllischen Dörfchens. Beliebte Ausflugsziele sind die Rheinfront ("Himmelgeister-Strand") sowie das Schloss Mickeln mit seinem 20 Hektar großen Park. In der Nachbarschaft sind die Stadtteile Itter und Volmerswerth.
Humelgis wurde schon vor über tausend Jahren so genannt. Das „Heideland“, als Gegenstück zum Sumpfland, war eine Mischung aus humilis = niedrig und gise = Heideland, eine andere Herleitung mit ähnlichem Ursprung ist wohl von geest/geisten mhd. „trockene Stelle im Überschwemmungsgebiet“.
Himmelgeist wurde schon 904 urkundlich erwähnt und ist somit älter als Düsseldorf selbst. Es war zunächst eine kirchliche Filiale von Kaiserswerth, Cellula in Humilgiese. Die Pfarrkirche St. Nikolaus gehört zu den 3 ältesten Kirchen im Stadtgebiet. In Himmelgeist ging 1585 auch die Markgräfin Jakobe von Baden, wegen ihres traurigen Schicksals die unglückliche Jacobe genannt, an Land, um den Düsseldorfer Erbprinzen zu heiraten.
Im Himmelgeister Rheinbogen steht die Himmelgeister Kastanie.
Itter
Itter ist ein Stadtteil von Düsseldorf, mit einer Fläche von 2,61 km^2; und 1.717 Einwohnern.
Der Stadtteil liegt am Rhein und ist nach dem Itterbach benannt, der in Solingen-Gräfrath entspringt und ursprünglich in Itter in den Rhein mündete. Mit dem Bau des Rokokoschlosses in Benrath (1756–1768) wurde die Itter umgeleitet, um die Teiche und Weiher des dortigen Schlossparks zu speisen. Seitdem mündete nur noch ein kleines Rinnsal, Broichgraben oder Holthausener Bach genannt, in den Rhein. Mit dem Bau einer Schnellstraße, der Münchner Straße, kommt überhaupt kein Wasser mehr an. Die noch vorhandenen Gräben dienen heute lediglich der Entwässerung bei Hochwasser.
Bis heute hat der Stadtteil seinen dörflichen Charakter bewahren können. Seit dem 12. Jahrhundert wird eine zum Stift Kaiserswerth gehörige romanische Dorfkirche erwähnt, die bis heute existiert. Seit dem 15. Jahrhundert ist die Pfarre Itter selbstständig. 1908 wurde Itter zur Bürgermeisterei Benrath eingemeindet, 1929 dann zur Stadt Düsseldorf. Itter wird geprägt von einigen Bauernhöfen und Eigenheimen.
Eine Wegbeschreibung finden für Auto- und Bahnfahrer finden Sie hier.
Quelle: Wikipedia.de







